Presseberichte im Jahr 2026
Walter-Gerteiss-Medaille vergeben – Eine Auszeichnung, die von Herzen kommt
Es gibt Begegnungen, die bleiben.
Beim Bärenfest des Hausacher Bärenadvent e.V. durften unsere Kiwanis-Mitglieder Jürgen Klemm und Helga Leutner eine ganz besondere Ehrung überreichen: die Walter-Gerteis-Medaille des Kiwanis-Clubs Achern-Ortenau an die Familie Gerbasi aus Oberkirch.
Ihr Sohn Alessandro, von seiner Familie Sandro genannt, erkrankte im Alter von sieben Jahren an der seltenen Stoffwechselkrankheit X-ALD. Seitdem hat sich das Leben der Familie grundlegend verändert. Alessandro benötigt intensive Pflege und Unterstützung – und seine Familie begleitet ihn mit einer Kraft, Fürsorge und Beharrlichkeit, die tief berührt. hausacher-baerenadvent.de
Sie kämpft um Therapien, Hilfsmittel und vor allem um Lebensqualität für Alessandro. Sie gibt nicht auf, auch wenn der Weg immer wieder neue Herausforderungen bereithält. hausacher-baerenadvent.de
Für uns war deshalb klar: Dieser außergewöhnliche Einsatz verdient Anerkennung.
Mit der Walter-Gerteis-Medaille möchten wir als Kiwanis-Club Achern-Ortenau Menschen würdigen, die sich in besonderer Weise für Kinder einsetzen. In diesem Jahr gilt diese Anerkennung einer Familie, die Tag für Tag zeigt, was bedingungslose Liebe, Zusammenhalt und unermüdlicher Einsatz bedeuten können.
Die Begegnung und die Übergabe haben auch Jürgen Klemm und Helga Leutner tief bewegt.
Liebe Familie Gerbasi, wir wünschen Euch von Herzen weiterhin viel Kraft, Menschen an Eurer Seite, die Euch tragen – und möglichst viele wertvolle gemeinsame Momente.
Unser Dank gilt auch dem Hausacher Bärenadvent e.V., der Familien wie den Gerbasis Unterstützung, Gemeinschaft und Sichtbarkeit schenkt.
Serving the Children of the World.
Gemeinsam für die Tafel Achern – neues Kühlfahrzeug unterstützt wichtige Arbeit
Gemeinsam für die Tafel Achern – neues Kühlfahrzeug unterstützt wichtige Arbeit
Damit Lebensmittel dort ankommen, wo sie dringend gebraucht werden, braucht es nicht nur viele helfende Hände, sondern auch die passende Ausstattung.
Als für den Tafelladen Achern ein neues Kühlfahrzeug notwendig wurde, hat der Kiwanis-Club Achern-Ortenau die Anschaffung mit 3.000 Euro unterstützt. Gemeinsam mit weiteren 1.000 Euro des Lions Clubs Achern konnte so ein gebrauchter Kühltransporter finanziert werden.
Das Fahrzeug ist für die tägliche Arbeit der Tafel unverzichtbar: 25 ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer sind mit zwei Kühltransportern unterwegs und sammeln übrig gebliebene Lebensmittel bei Supermärkten in der Region ein. Weitere rund 50 Ehrenamtliche sorgen dafür, dass diese anschließend im Tafelladen zur Verfügung stehen.
Für uns ist diese Unterstützung eine Herzensangelegenheit. Denn soziales Engagement für Kinder und Familien bedeutet auch, dort hinzuschauen, wo Menschen in unserer unmittelbaren Umgebung Unterstützung benötigen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Ehrenamtlichen der Tafel Achern, die Woche für Woche ihre Zeit und ihre Tatkraft einsetzen – und an den Lions Club Achern für das gemeinsame Engagement.
Wir wünschen allzeit gute Fahrt!
Serving the Children of the World.
Kinderfest in den Kühnerhof-Mühlen – ein Fest, bei dem die Kinder im Mittelpunkt stehen
Kinderfest in den Kühnerhof-Mühlen – ein Fest, bei dem die Kinder im Mittelpunkt stehen
Bereits zum dritten Mal haben der Verein Kühnerhofmühlen e.V. und der Kiwanis-Club Achern-Ortenau zum Kinderfest in den Sasbacher Kühnerhof eingeladen – und bei herrlichem Herbstwetter wurde das historische Mühlenensemble wieder zu einem ganz besonderen Ort für Kinder und Familien.
Die Idee hinter dem Fest ist so einfach wie schön: Raum schaffen für Begegnung, Kreativität, gemeinsames Erleben und all die Dinge, für die es nicht unbedingt einen Bildschirm braucht.
Für musikalische Momente sorgten Kindergruppen aus dem Kinderhaus St. Elisabeth, der Sophie-von-Harder-Schule Sasbach und der Grundschule Kappelrodeck. Mit sichtbarem Stolz standen die Kinder vor dem großen Publikum auf der Bühne.
Und rundherum gab es jede Menge zu entdecken: Kürbisse schnitzen, Kinderschminken, Ketten und Armbänder gestalten, spannende Mühlenführungen, Märchen am Spinnrad und natürlich die beliebten Rundfahrten mit dem „Diesel-Zwerg“. Auch Spielplatz und Tischtennis sorgten dafür, dass garantiert keine Langeweile aufkam.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt: Schülerinnen und Schüler der Sophie-von-Harder-Schule und der Integrativen Montessori-Schule boten Kaffee und Kuchen, Waffeln und hausgemachte Limonaden an und konnten damit gleichzeitig ihre Klassenkassen aufbessern. Der Verein Kühnerhofmühlen verwöhnte die Gäste mit Flammkuchen und Getränken.
Während die Kinder kreativ waren, spielten und Neues entdeckten, bot das wunderschöne Anwesen den Erwachsenen viel Raum für Begegnung und Austausch.
Genau darum geht es uns bei Kiwanis: Kinder in ihrer Neugier, Kreativität und Entwicklung zu stärken und gemeinsam Erlebnisse zu schaffen, die in Erinnerung bleiben.
Der Erlös des Festes kommt Kindern in unserer Region sowie dem Erhalt der historischen Kühnerhofmühlen zugute.
Ein herzliches Dankeschön an Cordula Braedel-Kühner und die gesamte Familie Kühner, an Uta Vogel, an alle beteiligten Schulen und Einrichtungen und natürlich an die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die diesen wunderschönen Tag möglich gemacht haben.
Serving the Children of the World.
3. Charity Minigolf-Cup bringt 1.000 €
Minigolf spielen. Gemeinschaft erleben. Gutes tun.
Was für ein schöner Tag bei unserem 3. Kiwanis-Minigolf-Cup in Renchen!
Bei strahlendem Sonnenschein gingen 17 Teams an den Start – mit jeder Menge Spaß, sportlichem Ehrgeiz und vor allem einem gemeinsamen Ziel: Gutes für Kinder und Jugendliche in unserer Region zu tun.
Besonders schön war auch in diesem Jahr, wie viele Kinder mit Begeisterung dabei waren. Es wurde gezielt, mitgefiebert, gelacht und um jeden Punkt gekämpft. Und unsere Vorjahressieger? Die machten es tatsächlich noch einmal und verteidigten ihren Titel!
Für zusätzliche Spannung sorgte unsere Tombola mit tollen Preisen für Groß und Klein – und natürlich blieb auch genügend Zeit für Begegnungen, Gespräche und ein schönes Miteinander.
Und das Ergebnis kann sich sehen lassen:
1.000 € für Kinder und Jugendliche in unserer Region!
Der gesamte Erlös fließt in unsere regionalen Kinder- und Jugendprojekte – ganz im Sinne unseres Kiwanis-Mottos:
„Serving the Children of the World“
Ein riesiges Dankeschön an alle Teams, unsere Helferinnen und Helfer, Sponsoren, Unterstützer und alle, die mit ihren Spenden dazu beigetragen haben, diesen Tag möglich zu machen.
Denn manchmal braucht es gar nicht viel:
einen Schläger, einen Ball, viele wunderbare Menschen – und den gemeinsamen Wunsch, etwas zu bewegen.
Wir freuen uns schon jetzt auf den 4. Kiwanis-Minigolf-Cup!
Kinder Ferien Programm mit dem Kiwanis-Club
Kleine Detektive auf großer Spurensuche im Schwarzwald
Ein Ferientag voller Entdeckungen, Gemeinschaft und jeder Menge Spaß: Im Rahmen des Kinderferienprogramms der Gemeinde Sasbach machte sich der Kiwanis Club Achern-Ortenau gemeinsam mit 15 Kindern auf den Weg ins Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach.
Schon die An- und Abreise gehörte zum gemeinsamen Erlebnis – ganz bewusst und umweltfreundlich ging es mit der Bahn nach Gutach.
Im Freilichtmuseum angekommen, wurden wir von einer Museumsbetreuerin in Empfang genommen. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Vogtsbauernhofs und das frühere Leben auf den Schwarzwaldhöfen wartete auch schon eine besondere Aufgabe auf unsere jungen Besucher:
Ein Fall für die Schwarzwalddetektive! 🕵️
Bei einem Einbruch in einen der historischen Höfe waren verschiedene Gegenstände verschwunden. In kleinen Gruppen machten sich unsere Nachwuchsdetektive auf die Suche nach dem Diebesgut. Dabei mussten sie ganz genau hinschauen, kombinieren und herausfinden, wofür die verschwundenen Gegenstände im bäuerlichen Alltag früher eigentlich gebraucht wurden.
So wurde aus einem Museumsbesuch eine spannende Entdeckungsreise durch die Geschichte des Schwarzwalds – und ganz nebenbei erfuhren die Kinder spielerisch viel darüber, wie die Menschen vor vielen Generationen gelebt und gearbeitet haben. Das Freilichtmuseum lässt seine Besucher dabei in bis zu 600 Jahre Schwarzwaldgeschichte eintauchen.
Und natürlich wurde erfolgreiche Ermittlungsarbeit belohnt: Am Ende durften sich unsere jungen Spürnasen ganz offiziell „Schwarzwalddetektive“ nennen.
Für uns als Kiwanis Club sind genau solche Tage etwas Besonderes. Kindern gemeinsame Erlebnisse zu ermöglichen, ihre Neugier zu wecken und ihnen Zeit, Aufmerksamkeit und Gemeinschaft zu schenken, gehört zu dem, was unsere Arbeit ausmacht.
Ein herzliches Dankeschön an die Gemeinde Sasbach, das Team des Schwarzwälder Freilichtmuseums Vogtsbauernhof und natürlich an unsere 15 großartigen Nachwuchsdetektive für diesen schönen Ferientag!
Gemeinsam handeln – Wirkung entfalten.
Kiwanis übernimmt Schirmherrschaft für Mösch- Pit
Kiwanis trifft Hardrock – Schirmherrschaft beim MöschPit 2026
Laut, rockig, jung – und mittendrin die Idee von Kiwanis!
Bereits zum zweiten Mal durfte der Kiwanis Club Achern-Ortenau die Schirmherrschaft für das MöschPit in Mösbach übernehmen. Auf einem abgeernteten Feld wurde für ein Wochenende aus ländlicher Idylle eine ganz besondere Festival-Location: Junge Menschen kamen zusammen, um gemeinsam zu feiern, vier Bands live zu erleben und bei ordentlich Hardrock einfach eine gute Zeit miteinander zu verbringen.
Für uns als Kiwanis Club ist die Schirmherrschaft aber noch aus einem anderen Grund etwas Besonderes: Sie gibt uns die Gelegenheit, dort präsent zu sein, wo junge Menschen zusammenkommen – und ihnen zu zeigen, was hinter Kiwanis eigentlich steckt.
Diese Gelegenheit nutzte unser Pastpräsident Georg Graf bei der Eröffnung gerne und stellte den Besucherinnen und Besuchern die Kiwanis-Idee näher vor: Gemeinschaft leben, Verantwortung übernehmen und sich dafür einsetzen, dass Kinder und Jugendliche gute Chancen für ihre Zukunft erhalten.
Denn soziales Engagement muss nicht immer leise daherkommen. Manchmal darf es auch richtig laut sein.
Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren des MöschPit für das Vertrauen und die tolle Zusammenarbeit. Wir freuen uns, dieses besondere Festival erneut als Schirmherr begleitet zu haben – und vielleicht hat an diesem Wochenende neben guter Musik auch die Idee von Kiwanis den einen oder anderen jungen Menschen erreicht.
Gemeinsam handeln – Wirkung entfalten.
Kiwanis-Sozialpreis 2026 für Rejane Keljmendi
Soziales Engagement beginnt oft im Kleinen – mit einem offenen Ohr, einer helfenden Hand oder der Bereitschaft, Verantwortung für andere zu übernehmen. Genau dieses Engagement zeichnet der Kiwanis Club Achern-Ortenau jedes Jahr mit dem Kiwanis-Sozialpreis an der Sophie-von-Harder-Schule in Sasbach aus.
In diesem Jahr durfte sich Rejane Keljmendi über diese besondere Auszeichnung freuen.
Der Sozialpreis würdigt Schülerinnen und Schüler, die das Miteinander an ihrer Schule auf besondere Weise bereichern. Dabei geht es nicht um schulische Leistungen, sondern um Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Respekt und Menschlichkeit – Werte, die für ein gelingendes Zusammenleben unverzichtbar sind.
Rejane lebt diese Werte auf beeindruckende Weise. Sie begegnet ihren Mitmenschen mit Offenheit, Freundlichkeit und Herzlichkeit. Sie hat ein feines Gespür dafür, wenn jemand Unterstützung benötigt, vermittelt bei Konflikten und trägt mit ihrer positiven Art wesentlich zu einer guten Klassengemeinschaft bei.
Auch über den Unterricht hinaus engagierte sie sich in besonderer Weise. Während der Klassenfahrt nach Prag brachte sie sich aktiv ein und unterstützte ihre Mitschülerinnen und Mitschüler. Mit großem Einsatz organisierte sie außerdem einen Pausenverkauf, dessen Erlös für die Gestaltung der Abschlussfeier sowie für kleine Geschenke der Abschlussklassen verwendet wurde. Damit zeigte sie, dass Verantwortung dort beginnt, wo man bereit ist, sich für die Gemeinschaft einzusetzen.
Bei der feierlichen Abschlussfeier der Klassen 9 und 10 überreichte der Kiwanis Club Achern-Ortenau den Sozialpreis an Rejane Keljmendi und würdigte damit ihr vorbildliches Engagement.
Der Kiwanis Club Achern-Ortenau vergibt den Sozialpreis jährlich an der Sophie-von-Harder-Schule. Ziel der Auszeichnung ist es, junge Menschen sichtbar zu machen, die Verantwortung übernehmen und durch ihr Handeln zeigen, dass gegenseitige Unterstützung, Respekt und Mitmenschlichkeit unsere Gesellschaft stärken.
Wir gratulieren Rejane Keljmendi herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung und wünschen ihr für ihren weiteren Lebensweg alles Gute. Möge sie sich ihre Offenheit, ihre Hilfsbereitschaft und ihre positive Ausstrahlung bewahren – Eigenschaften, die weit über die Schulzeit hinaus von unschätzbarem Wert sind.
Eberhard-Perk-Preis 2026: Auszeichnung für gelebte Solidarität und außergewöhnliches Engagement
Junge Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich mit Herzblut für andere einsetzen, verdienen Anerkennung. Genau dieses Zeichen setzte der Kiwanis Club Achern-Ortenau mit der Verleihung des diesjährigen Eberhard-Perk-Preises an die Ausbildungsvorbereitungsklasse der Beruflichen Schulen Achern.
Die Schülerinnen und Schüler wurden für ihr außergewöhnliches Engagement zugunsten eines Hilfsprojekts in Ghana ausgezeichnet. Mit großem Einsatz, Kreativität und Teamgeist sammelten sie Spenden und machten damit deutlich, dass Mitmenschlichkeit und Solidarität keine Frage des Alters sind.
Ausgangspunkt des Projekts war das Freiwillige Soziale Jahr von Finn Schneider in Ghana. Während seines Einsatzes an einer Schule im Dorf Mensakrom lernte er die Lebensrealität vieler Kinder kennen. Für zahlreiche Familien stellt bereits das tägliche Schulgeld eine kaum zu bewältigende Herausforderung dar. Hinzu kommt ein Mangel an Schulmaterialien und Möglichkeiten zum Spielen und Lernen.
Diese Erfahrungen teilte sein Vater, Schulleiter Ralf Schneider, mit den Schülerinnen und Schülern der Beruflichen Schulen Achern. Die bewegenden Einblicke lösten sofort den Wunsch aus, selbst aktiv zu werden. Die Ausbildungsvorbereitungsklasse organisierte mehrere Waffelverkäufe an der Schule, zwölf weitere Klassen beteiligten sich mit einer Müllsammelaktion, und auch zahlreiche Lehrkräfte unterstützten das Projekt mit Spenden. Gemeinsam kamen auf diese Weise mehr als 3.000 Euro zusammen – eine Summe, mit der nach Angaben des Projekts rund 4.000 Schultage für Kinder in Ghana finanziert werden können.
Für den Kiwanis Club Achern-Ortenau war jedoch nicht allein das beeindruckende Spendenergebnis ausschlaggebend. Entscheidend war vor allem die Haltung, die hinter diesem Projekt steht. Die Jugendlichen haben Eigeninitiative gezeigt, Verantwortung übernommen und sich mit großem persönlichen Einsatz für Menschen engagiert, die sie nie kennengelernt haben. Sie haben erfahren, dass bereits viele kleine Beiträge gemeinsam Großes bewirken können.
Mit dem Eberhard-Perk-Preis würdigt der Kiwanis Club Achern-Ortenau jedes Jahr Menschen oder Gruppen, die sich in besonderer Weise für ihre Mitmenschen einsetzen und Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Die Auszeichnung erinnert an den langjährigen Kiwanier Eberhard Perk, dessen Wirken von Hilfsbereitschaft, Menschlichkeit und sozialem Engagement geprägt war.
Bei der Preisverleihung gratulierte Clubpräsidentin Andrea Kistenich den Schülerinnen und Schülern herzlich zu ihrer Auszeichnung. „Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn junge Menschen Verantwortung übernehmen und gemeinsam für ein Ziel eintreten. Ihr habt nicht nur Spenden gesammelt, sondern Hoffnung geschenkt und gezeigt, dass jeder Einzelne etwas bewegen kann. Genau dieses Engagement möchten wir mit dem Eberhard-Perk-Preis sichtbar machen und würdigen.“
Der Kiwanis Club Achern-Ortenau engagiert sich seit 45 Jahren für Kinder und Jugendliche in der Region und unterstützt zahlreiche soziale Projekte. Die Verleihung des Eberhard-Perk-Preises ist dabei weit mehr als eine Auszeichnung – sie ist zugleich ein Zeichen der Wertschätzung und eine Ermutigung für alle, die sich mit ihrem Engagement für andere einsetzen.
Wir gratulieren der gesamten Ausbildungsvorbereitungsklasse, Schulleiter Ralf Schneider sowie allen Beteiligten des Ghana-Projekts herzlich zu dieser verdienten Ehrung und wünschen dem Projekt auch für die Zukunft viel Erfolg.
45 Jahre im Dienst der Kinder: Kiwanis Club Achern-Ortenau feiert glanzvolles Jubiläum als größter Club Deutschlands
Achern. Ein fast halbes Jahrhundert gelebte Solidarität, Freundschaft und unermüdlicher Einsatz für die Schwächsten der Gesellschaft: Der Kiwanis Club Achern-Ortenau feierte am Samstagabend im festlich illuminierten Festsaal der Illenau sein 45-jähriges Club-Jubiläum. Rund 100 geladene Gäste, darunter hochkarätige Vertreter aus Politik und der Kiwanis-Familie, blickten auf eine beeindruckende Erfolgsgeschichte zurück.
Durch das hochkarätige Programm des Abends führte Club-Präsidentin Andrea Kistenich. In seiner feierlichen Ansprache würdigte Acherns Oberbürgermeister Manuel Tabor das herausragende Engagement des Serviceclubs für die Region: Achern und die Ortenau seien ohne das Wirken der Kiwanier „ein ganzes Stück kälter und ärmer an Menschlichkeit“. Ein ganz besonderer Moment war der Auftritt von Thomas Nieberle, der designierten Deutschland-Governor von Kiwanis überreichte dem Club einen exklusiven Kiwanis-Award als größtem Club und betonte in seiner Laudatio den außergewöhnlichen Zusammenhalt und die Tatkraft, die den Acherner Club zum unangefochtenen Spitzenreiter und Vorbild in der deutschen Kiwanis-Landschaft machen. Seinem Aufruf folgten spontan gleich drei neue Mitglieder: Silke und Michal Messing und Sabine Wüst.
Die Geburtsstunde des Clubs schlug am 5. Januar 1981 im traditionsreichen Club-Lokal „Sonne Eintracht“ in Achern, gefolgt von der feierlichen Charter-Night im September 1982. Initiator und Gründungspräsident war der unvergessene Walter Gerteis, der 1968 als Standortkommandant der Bundeswehrgarnison nach Achern gekommen war und die Kiwanis-Idee tief in sich trug. Er vereinte die Disziplin des Soldaten mit der feinen Kreativität eines Künstlers. Wie tief Gerteis weltweit vernetzt war, zeigte eine bewegende Anekdote des Abends: Nach dem Tod seiner Ehefrau vermachte er dem Club eine ganze Kiste voller Kiwanis-Wimpel aus aller Welt.
Besonders emotional wurde es, als die fünf Gründungsmitglieder geehrt wurden, die dem Club seit 45 Jahren bis heute aktiv die Treue halten: Ingo Hauk, Karl-Heinz Huck, Edmund Seifert, Hans-Dieter Volz und Georg Fröhlich.
Auch den historischen Wandel des einst reinen Männerclubs ließ der Festabend Revue passieren: Nach dem schmerzlichen Verlust von Walter Gerteis und Dieter Hornik öffnete sich der Club am 22. Juli 2005 auch für Frauen – deren Witwen wurden als erste weibliche Mitglieder feierlich aufgenommen und ebneten den Weg für den heutigen, modernen Familienclub.
Getreu dem weltweiten Kiwanis-Motto „Serving the Children of the World“ leistet der Club Großes. Ein zentraler Pfeiler ist das Bewerbertraining an vier Schulen der Region, die jährlich verliehene „Walter-Gerteis-Medaille“, mit der Familien aus der Region ausgezeichnet und finanziell unterstützt werden, die Kinder mit Behinderungen pflegen. Ob schnelle, unbürokratische Hilfe direkt vor der Haustür in der Ortenau oder durch die Einbindung in weltweite Hilfsprojekte – der Club gibt denjenigen eine starke Stimme, die sonst oft überhört werden.
Neben den feierlichen Worten und dem Blick in die Historie kam auch der kulturelle Genuss nicht zu kurz. Für absolute Begeisterung im Festsaal sorgten zwei regionale, aber mehrfach national und international ausgezeichnete Showacts: Die Breakdance-Formation „The School“ aus Achern wirbelte mit einer energiegeladenen, akrobatischen Performance über die Bühne, während die Rope-Skipping-Gruppe „Burning Ropes“ mit einer atemberaubenden, perfekt choreografierten Seilsprung-Show das Publikum von den Sitzen riss.
Mit Blick auf die Zukunft zeigte sich Präsidentin Andrea Kistenich am Ende des Abends hochmotiviert: Der Club zeige keinerlei Müdigkeit, sondern setze mit Begeisterung, Wachstum und einer spürbaren Verjüngung den Kurs fort, um gemeinsam mit jungen Familien auch die nächsten Kapitel dieser Erfolgsgeschichte zu schreiben.

Kiwanis Deutschland Vize-Governor Thomas Nieberle überreichte Clubpräsidentin Andrea Kistenich (rechts) und Club-Vizepräsidentin Uta Vogel den Kiwanis Award.

Governor-elect Thomas Kiwanis Deutschland Nieberle freut sich mit Clubpräsidentin Andrea Kistenich und Club-Vizepräsidentin Uta Vogel über die Aufnahme von Silke Messing (links) und ihrem Mann Michale Messing (Mitte)
Fotos: Joachim Vogel
Text: Uta Vogel
Acherner Kiwanis-Club unterstützt Aufschrei Ortenauer Verein gg. sexuelle Gewalt an Kindern u. Erwachsenen e.V. erneut
Seit einigen Jahren unterstützt der Kiwanis-Club Achern-Ortenau auf Initiative von Club-Präsidentin Andrea Kistenich auch Menschen, die sexualisierte Gewalt erfahren haben. Diesmal mit einer Spende in Höhe von 1.000 €.
Im Rahmen des letzten Clubabends stellten Mathias Geppert als Vertreter des ehrenamtlichen Vorstands sowie Frau Daria Zeh als Theater- und Gestalttherapeutin und Tanzpädagogin die Arbeit des „Ortenauer Verein gegen sexuelle Gewalt“ vor, bei dem insgesamt fünf Mitarbeitende tätig sind. Der Verein betreibt zudem eine Beratungsstelle, die einen starken Zulauf aus dem gesamten Ortenaukreis verzeichnet.
Der Verein Aufschrei! ist seit 1990 im gesamten Ortenaukreis als Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt und sexuellen Missbrauch tätig. In der Offenburger Beratungsstelle arbeitet ein Team aus Dipl. Sozialpädagog*innen mit therapeutischer Beratungsausbildung. Im Zentrum der täglichen Arbeit steht die Beratung von Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften, sowie die Präventionsarbeit mit Kindern und Jugendlichen in Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen, sowie Fortbildungsarbeit für pädagogische Einrichtungen und Elternarbeit. Das große Anliegen ist es jedoch darüber hinaus, die weitverbreitete, sexualisierte Gewalt öffentlich zu machen, Mythen abzubauen, einen Beitrag zur Enttabuisierung zu leisten und über die Arbeit zu berichten. Die Schilderungen aus langjährigen Erfahrungen waren erschütternd, schockierend und bewegend, so dass Andrea Kistenich und alle anwesenden Clubmitglieder dankbar waren, diese wertvolle Arbeit mit einer Spende in Höhe von 1.000 € unterstützen zu können.
Weitere Informationen siehe: www.aufschrei-ortenau.de.
1.500 Euro für Kinder in schwierigen Lebenssituationen
Der Kiwanis-Club Achern-Ortenau e.V. unterstützt nun seit 22 Jahren – und damit seit Bestehen der Gruppe – die Arbeit der
Kinder- und Jugendgruppe „Die Füchse“ in Achern. „Die Füchse“ ist ein Angebot des Fischer Hauses in Gaggenau in Kooperation mit
der Diakonie in Achern und richtet sich an Kinder und Jugendliche aus psychisch- und suchtbelasteten Familien, die oftmals eine
große Last tragen.
So sehr sich die Eltern bemühen – sie können ihre typische Rolle als Vater und Mutter nicht erfüllen. Zu tief stecken sie in ihren eigenen Problemen, entweder ist es die psychische Erkrankung oder das Suchtproblem selbst oder die des Partners.
Ein Kind in dieser Situation fühlt sich dann alleine und ausgegrenzt.
Die Sucht wird oft tabuisiert und nicht selten hat es auch das Gefühl, es muss die weggefallene elterliche Rolle übernehmen. Das ist zu viel für einen so jungen Menschen.
Die Füchse sind Mädchen und Jungen aus dem nördlichen Ortenaukreis, die sich in dieser Situation befinden. In der Gruppe spüren sie, dass sie nicht alleine sind – weil es andere mit gleichen Problemen gibt und Erwachsene, die diese Probleme kennen und ernst nehmen. Gemeinsam geben sie sich Halt, bieten Raum für Zuwendung und stärken sich gegenseitig. Die Treffen finden in der Regel ein- bis zweimal pro Woche statt und dauern jeweils 1,5 bis 2
Stunden. Im Rahmen des Angebots stehen verschiedene pädagogische und therapeutische Wege zur Behandlung und Begleitung offen.
Julia Fritsch und Jasmin Jäger als engagierte Betreuer der Gruppen freuen sich erneut sehr über die finanzielle Unterstützung des Kiwanis-Club Achern-Ortenau e.V., mit der besondere Ausflüge für die Gruppen finanziert werden sollen.
Kiwanis-Club Achern-Ortenau unterstützt den Friedenslauf der Bachschlossschule Bühl
Frieden beginnt bei jedem Einzelnen – und genau dort setzen junge Menschen ein starkes Zeichen.
Mit großer Freude unterstützt der Kiwanis-Club Achern-Ortenau den diesjährigen Friedenslauf der Bachschlossschule Bühl mit einer Spende von 100 Euro.
Besonders beeindruckt hat uns, dass die Initiative in diesem Jahr von der Schülersprecherin selbst ausgeht. Ihr Wunsch ist es, zum Abschluss ihrer Schulzeit noch einmal etwas Bleibendes zu schaffen: Menschen für den Frieden zu sensibilisieren und gleichzeitig Gutes zu tun.
Der Erlös des Friedenslaufs kommt deshalb gleich zwei wichtigen Anliegen zugute: einer Friedensinitiative und krebskranken Kindern.
Die Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei intensiv mit dem Thema Frieden auseinander – unabhängig von Herkunft, Kultur oder Religion. Gemeinsam gehen sie zum Friedenskreuz in Bühl, setzen sich mit der Goldenen Regel der Weltreligionen auseinander, hören bewegende Texte und machen sich Gedanken darüber, wie Frieden im eigenen Alltag gelebt werden kann.
Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen Krieg, Flucht und Unsicherheit erleben, sind solche Projekte wichtiger denn je. Sie zeigen, dass Respekt, Mitgefühl und Menschlichkeit keine leeren Worte sind, sondern Werte, die bereits von jungen Menschen aktiv gelebt werden.
Wir bedanken uns herzlich bei der Schülersprecherin, den engagierten Lehrkräften – insbesondere Frau Baßler – und allen Schülerinnen und Schülern, die dieses wertvolle Projekt mit Leben füllen, denn Frieden beginnt nicht irgendwo auf der Welt. Er beginnt in unseren Herzen, in unseren Schulen und in unserem täglichen Miteinander.

Großer Erfolg beim 16. Sommer-Boßeln in Sasbach: Über 1.700 Euro für den guten Zweck
Sasbach. Bewegung, Begegnung und gute Laune für den guten Zweck standen im Mittelpunkt, als Familie Vogel bereits zum 16. Mal zum beliebten Charity-Boßeln einlud, in diesem Jahr zum ersten Mal im Sommer. Rund 80 begeisterte Teilnehmer, darunter auch viele junge Familien, fanden sich am Lindenhaus in Sasbach ein, um ein sportliches Sommer-Highlight zu erleben und den Kiwanis-Club Achern-Ortenau tatkräftig zu unterstützen.
Das Boßeln, ein traditioneller friesischer Volkssport, führte die Teams mitsamt Bollerwagen auf eine rund drei Kilometer lange Strecke über die lokalen Feldwege. Ziel war es, die Kugeln mit möglichst wenigen Würfen ins Ziel zu bringen. Den ersten Platz sicherte sich das Team „Rumkugeln“ mit überragenden 82 Würfen, doch Spaß und Teamgeist standen für alle Beteiligten stets an erster Stelle.
Nach der sportlichen Runde ging es zurück ans Lindenhaus, wo ein reichhaltiges Buffet sowie Kaffee und Kuchen bereitstanden. Als besonderes Highlight sorgten ein geselliges Rahmenprogramm und persönliche Beiträge aus den eigenen Reihen für echte Wohlfühlmomente bei einem gemütlichen Ausklang rund um den Teich. Dank des großartigen Engagements und zahlreicher großzügiger Sach- und Geldspenden – unter anderem von der WG Alde Gott, der Metzgerei Zuber, der Brauerei Bauhöfer sowie weiterer privater Unterstützer und den Einnahmen einer kreativen, von den Kindern betreuten Fotobox – konnte eine stolze Bilanz gezogen werden: Insgesamt kamen großartige 1.714,35 Euro zusammen.
Diese Summe fließt direkt an den Kiwanis-Club Achern-Ortenau, der sich als engagierte Organisation aktiv für das Wohl von Kindern und der Gemeinschaft einsetzt. Zu den wertvollen Projekten gehören beispielsweise die langjährige Schülerförderung in Achern, Sasbach und Bühl sowie die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen. Die glücklichen Organisatoren Joachim und Uta Vogel bedankten sich zum Abschluss herzlich bei allen Gästen, Spendern, Helfern und den fleißigen Servicekräften für diesen rundum gelungenen und unvergesslichen Tag.

Text: Uta Vogel
Foto: Uta Vogel
Neuaufnahme beim Kiwanis-Club Achern-Ortenau
Der Kiwanis-Club Achern-Ortenau nutzte den feierlichen Rahmen des Präsidentenfests und die Anwesenheit des zukünftigen Deutschland-Governors Thomas Nieberle, um ein neues Gesicht offiziell in seinen Reihen zu begrüßen. In der liebevoll hergerichteten Scheune von Club-Präsidentin Andrea Kistenich wurde Sidney Hahn feierlich als neues Mitglied aufgenommen.
Bevor es zur offiziellen Aufnahme kam, hatte Sidney Hahn bereits mehrfach die Gelegenheit genutzt, den Club und seine Projekte bei verschiedenen Treffen kennenzulernen. Der Acherner ist auf Martinique geboren und aufgewachsen – und weiß aus eigener Erfahrung, was es für ein Kind bedeutet, in einem neuen Land anzukommen, eine fremde Sprache zu lernen und sich in einer Gesellschaft zurechtzufinden, die einem zunächst alles andere als vertraut ist. Vielleicht ist es genau diese Kindheitserfahrung, die ihn die Kiwanis-Idee, Kindern weltweit bessere Chancen zu ermöglichen, so unmittelbar verstehen lässt. Heute ist er in der Region kein Unbekannter. Beruflich bringt er eine fundierte Expertise mit: Als zertifizierter Vermögensberater hat er das „Zentrum für Finanzen (ZeFi) Schwarzwald“ mitgegründet und aufgebaut. Seit seinem Masterabschluss ist er als freier Vermögens- und Unternehmensberater tätig. Sein Weg dorthin führte über ein Studium der Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Financial Sales und einem Master in Management und Leadership.
Doch nicht nur Zahlen und Strategien prägen das neue Mitglied. Sidney Hahn ist in Achern vor allem auch als Impulsgeber der lokalen Tanzszene bekannt. Gemeinsam mit seiner Partnerin engagiert er sich leidenschaftlich dafür, den Paartanz wieder im gesellschaftlichen Leben der Stadt zu verankern – aus seiner Heimat hat er Salsa und Bachata mitgebracht, die er heute selbst unterrichtet – etwa durch Veranstaltungen wie „Tanzen an der Tanke“ in der Illenau oder „Tanzen in der Muschel“ in Sasbachwalden, zwei der beliebtesten Open-Air-Tanzabende der Region.
„Wir freuen uns sehr, mit Sidney Hahn einen dynamischen und heimatverbundenen Mitstreiter gewonnen zu haben, der unsere Werte teilt“, betonte Präsidentin Andrea Kistenich während der Zeremonie. Die Kiwanis-Idee „Serving the Children of the World“ lebt vom aktiven Einsatz ihrer Mitglieder. Mit seiner Energie und seinem Netzwerk wird Sidney Hahn künftig dabei helfen, die sozialen Projekte des Clubs in der Ortenau weiter voranzutreiben.
Der gutbesuchte Abend in der Scheune bot nach dem offiziellen Teil noch reichlich Raum für ein näheres Kennenlernen, anregende Gespräche und ein erstes Ideensammeln für kommende Wohltätigkeitsaktionen.
Text: Uta Vogel
Foto: Uta Vogel
Kiwanis-Club Achern-Ortenau auf den Spuren der Astronomie: Ein Abend zwischen Historie und Unendlichkeit
Der Kiwanis-Club Achern-Ortenau tauchte bei seiner jüngsten Exkursion tief in die Geheimnisse des Universums ein. Ziel der durch Club-Mitglieder Martin Doll organisierten Reise war die traditionsreiche Landessternwarte auf dem Heidelberger Königstuhl, wo die Mitglieder zu einer exklusiven astronomischen Führung empfangen wurden. Als fachkundige Begleiterin durch den Nachmittag fungierte Emma Krojanski. Die 20-jährige Abiturientin, die derzeit ihr Freiwilliges Soziales Jahr am Max-Planck-Institut für Astronomie absolviert, verstand es von der ersten Minute an, die Gruppe mit ihrer Begeisterung für die Himmelskunde anzustecken. Während der zweistündigen Tour spannte sie einen weiten Bogen von den mühsamen Anfängen der Forschung vor über einhundert Jahren bis hin zu den bahnbrechenden Entdeckungen der modernen Astrophysik.
Ein besonderer Höhepunkt der Führung war die Besichtigung der historischen Teleskope, die noch heute durch ihre imposante Erscheinung und technische Präzision beeindrucken. Die Gruppe erhielt exklusive Einblicke in das berühmte Bruce-Teleskop, einen Doppelastrografen, der um das Jahr 1900 in Dienst gestellt wurde. Dieses Instrument revolutionierte einst die Astrofotografie: Dank seiner lichtstarken Doppel-Optik konnten Astronomen wie Max Wolf hunderte von Asteroiden und fernen Nebeln entdecken, was Heidelberg weltweit zu einem Zentrum der Himmelskartierung machte. Ebenso faszinierend präsentierte sich das King-Teleskop. Dieses Instrument steht beispielhaft für die feinmechanische Perfektion des frühen 20. Jahrhunderts und diente über Jahrzehnte der präzisen Vermessung von Sternpositionen. Die Mitglieder des Kiwanis-Clubs zeigten sich tief beeindruckt von der Geduld und Akribie, mit der Forscher damals mit diesen hochsensiblen Geräten arbeiteten, lange bevor digitale Sensoren und Supercomputer die Auswertung übernahmen.
Der Abend fand seinen stimmungsvollen Ausklang im benachbarten Berggasthof Königstuhl. Bei guten Gesprächen genossen die Teilnehmer die herrliche Aussicht über die nächtliche Rheinebene, während über ihnen ein bemerkenswert klarer Sternenhimmel funkelte. Die Reflexion über die unvorstellbaren Dimensionen des Alls bot reichlich Stoff für Diskussionen. Der Besuch auf dem Königstuhl unterstrich einmal mehr die Bedeutung von Neugier, wissenschaftlichem Fortschritt und ehrenamtlichem Engagement für die Gesellschaft – Werte, die auch im Zentrum der Arbeit des Kiwanis-Clubs stehen. Die Verbindung aus technischer Historie und dem frischen Impuls durch eine engagierte junge FSJ-Kraft machte diesen Ausflug zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten.

Bildunterschrift: Mitglieder des Kiwanis-Club am Bruce-Teleskop
Text: Uta Vogel
Foto: Michael Kosmowski

Bildunterschrift: Mitglieder des Kiwanis-Club auf der Landessternwarte auf dem Heidelberger Königstuhl
Text: Uta Vogel
Foto: Désirée Kistenich
Erfolgreiches Bewerbertraining an der Gemeinschaftsschule Achern und der Sophie-von-Harder-Schule Sasbach
Rund 40 Schülerinnen und Schüler der achten Klassen der Gemeinschaftsschule Achern und der Sophie-von-Harder-Schule in Sasbach hatten kürzlich die Gelegenheit, sich in einem praxisnahen Bewerbertraining auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten. Das Training – seit über 20 Jahren organisiert vom Kiwanis-Club Achern-Ortenau, unterstützt durch Personaler der regionalen Wirtschaft – bot den Jugendlichen wertvolle Einblicke in den Bewerbungsprozess und ermöglichte ihnen, sich in realistischen Bewerbungsgesprächen zu erproben.
Die Vielfalt der Teilnehmenden war beeindruckend: Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen nahmen motiviert und engagiert teil. Manche sind erst seit gut einem Jahr in Deutschland und haben seither nicht nur erstaunliche Deutschkenntnisse erworben, sondern auch eine große Zielstrebigkeit entwickelt, andere hingegen zeigten sich eher zurückhaltend, verschlossen und reserviert. Eine junge Schülerin begeisterte mit ihrem sympathischen Auftreten und ihrem einnehmenden Wesen, ein junger Mann hat sich gleich eine Praktikumsstelle gesichert. Das ist nur möglich, weil sich Unternehmen aus der Region bereit erklärt haben, die Bewerbungsgespräche an einem Samstag zu führen und dabei die jungen Menschen persönlich kennenlernen konnten.
Trotz unterschiedlicher Herkunft und Religionen verbindet die Jugendlichen ein respektvolles Miteinander. Sie begegnen sich mit Offenheit und Toleranz. Doch nicht alle erhalten von zu Hause den nötigen Rückhalt bei ihrer beruflichen Orientierung. Umso wertvoller ist es, dass sich ihre Lehrkräfte mit viel Engagement – auch über den Unterricht hinaus – für sie einsetzen.
Während der Bewerbungsgespräche erhielten die Schülerinnen und Schüler ehrliches Feedback zu ihrem Auftreten, ihrer Bewerbungsmappe sowie zu ihren Stärken, Interessen und Hobbys. Ziel war es, ihr Selbstbewusstsein zu stärken, neue Perspektiven ihrer berufliche Zukunft aufzuzeigen und sie zu ermutigen, ihr Leben eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen. Die allermeisten kamen mit einem Lächeln und gestärkt aus den Gesprächen.
Uta Vogel dankte als Organisatorin folgenden Personalern/Interviewern: Dieter Baier, Baier, Renchen-Ulm, Ell Nathalie, Bimmerle Achern, Stephan Hess, Stopa Gamshurst, Noemi Hummel, Certara Evidence & Access Achern, Stefanie Sester, Fischer Groupe Fautenbach, Mathias Müller, J. Schneider Elektrotechnik Offenburg und Ulrike Vogt, TÜV Süd und engagierten Kiwaniern für die Durchführung der Eignungstests, den Lehrer*innen für ihr außergewöhnliches Engagement und Sabine Riehle und Florian Bischkopf für die hervorragende Organisation der Veranstaltung, „Viele dieser Jugendlichen brauchen mehr als nur Unterricht – sie brauchen Orientierung, Ermutigung und echte Chancen. Genau hier möchte Kiwanis ansetzen.“
engagierte Betreuer – Lehrer, Personaler und Kiwanier – geben den 8. Klässlern wertvolle Hilfestellung für die Berufswahl
Text: Uta Vogel
Foto: GMS Achern
Kiwanis-Club Achern-Ortenau zu Gast im Mercedes-Benz Werk Wörth
Ein faszinierender Blick hinter die Kulissen modernster Nutzfahrzeugproduktion stand kürzlich auf dem Programm des Kiwanis-Clubs Achern-Ortenau. Die Mitglieder besuchten das Mercedes-Benz Truck Produktionscenter in Wörth am Rhein – das weltweit größte Lkw-Montagewerk der Marke. In einer rund 1,5-stündigen, äußerst informativen Führung erhielt die Gruppe spannende Einblicke in die gewaltigen Dimensionen und die beeindruckende Innovationskraft dieses Standorts. Am Standort Wörth arbeiten täglich mehrere tausend Fachkräfte in den unterschiedlichsten Bereichen, von der Logistik und Rahmenfertigung über die Lackierung bis hin zur Montage und finalen Qualitätssicherung.
Täglich verlassen hunderte Lastwagen das Werk, darunter bekannte Modelle wie der Mercedes-Benz Actros, der Arocs sowie spezialisierte Baufahrzeuge für den internationalen Markt. Besonders beeindruckend für die Besucher war die enorme Variantenvielfalt: Jedes Fahrzeug wird kundenspezifisch konfiguriert, was die Kombination verschiedenster Fahrerhäuser, Achsen und Antriebstechnologien zu einem logistischen Meisterwerk macht. Die Gruppe konnte zentrale Produktionsschritte live miterleben, etwa die Rahmenfertigung, in der massive Stahlkomponenten millimetergenau verarbeitet werden, oder die modernen Lackieranlagen für optimalen Korrosionsschutz. Ein Highlight war die sogenannte „Hochzeit“, der Moment, in dem Fahrgestell, Motor und Fahrerhaus präzise zusammengeführt werden.
Neben der Technik beeindruckte das Zusammenspiel von Mensch und Maschine. Während hochmoderne Robotik schwere Arbeiten übernimmt, bleibt das Fachwissen der Mitarbeitenden unverzichtbar. Auch Zukunftsthemen wie die Digitalisierung und der Ausbau der Elektromobilität prägen den Standort nachhaltig. Ein besonderes Augenmerk legte der Club zudem auf die soziale Komponente: Der werkseigene Kindergarten unterstreicht die familienfreundliche Kultur und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Nach den eindrucksvollen Stunden im Werk ließ der Kiwanis-Club den Tag in geselliger Runde im „Kühler Krug“ in Karlsruhe ausklingen. In entspannter Atmosphäre wurde das Erlebte reflektiert und diskutiert. Der Besuch bot nicht nur technische Impulse, sondern spiegelte auch jene Werte wie Teamarbeit und Verantwortung wider, die das ehrenamtliche Engagement von Kiwanis seit jeher prägen.

Mitglieder des Kiwanis-Club im Mercedes-Benz Werk Wörth
Text: Uta Vogel
Foto: Andrea Kistenich
Kiwanis-Club Achern-Ortenau unterstützt junge Menschen mit Bewerbertraining an der Elly-Heuss-Knapp-Schule Bühl
Bühl – Bereits zum vierten Mal hat der Kiwanis-Club Achern-Ortenau an der Elly-Heuss-Knapp-Schule in Bühl ein umfassendes Bewerbertraining für die Arbeitsvorbereitungsklassen durchgeführt. Ziel der Aktion war es, die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf ihren Einstieg ins Berufsleben vorzubereiten – mit ehrlichem Feedback, praxisnahen Tipps und persönlichem Coaching.
Den Auftakt bildete ein Impulsvortrag von Uta Vogel, ehemalige Personalerin und Organisatorin des Projekts. Sie zeigte anschaulich auf, worauf Unternehmen bei Bewerbungsunterlagen besonders achten. Im Vorfeld hatten die engagierten Lehrerinnen Julia Schopmans und Stephanie Linz ihre Klassen intensiv auf diesen Tag vorbereitet und die Jugendlichen mit großem Einsatz begleitet.
Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler bringen ganz unterschiedliche Lebensgeschichten mit: sie sind zwischen 15 und 20 Jahre alt, einige kommen vom sonderpädagogischen Bildungszentrum, andere sind aus Ländern wie Afghanistan, Syrien oder der Ukraine geflüchtet. In vergleichsweise kurzer Zeit haben sie Deutsch gelernt und arbeiten nun an der Elly-Heuss-Knapp-Schule auf den Hauptschulabschluss oder den mittleren Bildungsabschluss hin. Die Klassen sind daher nicht nur leistungsmäßig heterogen, sondern auch kulturell vielfältig. Manche Jugendliche wachsen bei alleinerziehenden Eltern auf, andere haben große Bildungsziele – eine Schülerin etwa strebt das Abitur und ein Studium an. Diese unterschiedlichen Voraussetzungen stellen Schulalltag und Berufsorientierung vor besondere Herausforderungen.
Hier setzte das Bewerbertraining des Kiwanis-Clubs an. Die Mitglieder – allesamt erfahrene Führungskräfte und Personalentscheider – nahmen sich viel Zeit für Einzelgespräche. Sie gaben konkrete Bewerbungstipps, analysierten Stärken, hinterfragten Lebenspläne und halfen unentschlossenen Jugendlichen, realistische berufliche Perspektiven zu entwickeln. Ziel war es, Mut zu machen, neue Wege aufzuzeigen und die jungen Menschen zu bestärken, ihre Zukunft eigenverantwortlich zu gestalten.
Neben dem Feedback zu Bewerbungsunterlagen konnten die Schülerinnen und Schüler in einem geschützten Rahmen realitätsnahe Bewerbungsgespräche üben und erstmals einen Eignungstest absolvieren. Trotz anfänglicher Nervosität zeigten sie sich nach den intensiven Gesprächen spürbar erleichtert und dankbar für die persönliche Unterstützung.
Uta Vogel bedankte sich im Namen des Kiwanis-Clubs herzlich bei der Schulleitung sowie bei den Lehrkräften für die hervorragende Vorbereitung, die einfühlsame Begleitung der Jugendlichen und den wertschätzenden Rahmen der Veranstaltung. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt – mit Brezeln und Süßigkeiten, die den Tag zusätzlich abrundeten.
„Viele dieser Jugendlichen brauchen mehr als Unterricht – sie brauchen Unterstützung, Motivation und echte Perspektiven. Genau hier setzen wir an“, betonte Vogel.
Mit dem Bewerbertraining setzt der Kiwanis-Club Achern-Ortenau ein weiteres Zeichen für sein soziales Engagement. Der Club engagiert sich dafür, dass junge Menschen – unabhängig von Herkunft oder Lebensumständen – die bestmögliche Unterstützung auf ihrem Weg ins Berufsleben erhalten.

Christoph Skowronek, Detlev Alfes, Julia Schopmans, Bernd Krause, Karin Siefermann und Uta Vogel (von links)
Text: Uta Vogel
Foto: Elly-Heuss-Knapp-Schule
Stabwechsel beim Kiwanis Club Achern-Ortenau: Gemeinsam für die Zukunft der Kinder
Im Rahmen eines feierlichen Neujahrsempfangs des Kiwanis-Club Achern-Ortenau sprach Lieutenant Governor der Division 21 Emil Höllig das Grußwort und gratulierte dem Club zu seinem Wachstumskurs zum inzwischen größten Kiwanis-Club Deutschlands in Zeiten von Mitgliederschwund bei anderen Service-Clubs. Mit Herzblut und Tatkraft lebe man hier soziale Verantwortung und gesellschaftspolitisches Engagement. Peter Schweikert vom KC Offenburg sehe den Acherner Club als „Benchmark“.
Unter dem Leitmotiv „Gemeinsam handeln – Wirkung entfalten“ startet der Club nun in das neue Geschäftsjahr. In seinem Rückblick zog der scheidende Präsident Georg Graf eine positive Bilanz. „Kiwanis ist gelebte Freundschaft und Engagement für die Schwächsten unserer Gesellschaft“, betonte Graf.
Zu den Highlights seiner Amtszeit zählten neue Impulse wie die Beteiligung am Kinderferienprogramm in Sasbach und der Stand auf dem Katharinenmarkt. Auch die Förderung der Gemeinschaft kam nicht zu kurz: Vom Ausflug in den Hochschwarzwald bis hin zur Eröffnung eines Hard-Rock-Festivals reichte das Spektrum. Graf dankte seinem Team für die Unterstützung und betonte, dass er das Amt mit „voller Zuversicht“ weitergebe.
Die neue Präsidentin Andrea Kistenich dankte ihrem Vorgänger für dessen „Verlässlichkeit, Klarheit und Souveränität“. Sie übernimmt einen Club, der auf einem stabilen Fundament steht und hat für 2026 bereits klare Ziele gesteckt. Das Programm verspricht eine Mischung aus hochkarätiger Bildung, regionaler Vernetzung und tatkräftiger Charity. Geplant sind Besuche im Mercedes-Benz Truck Werk und am Max-Planck-Institut für Astrophysik sowie ein künstlerischer Austausch im Atelier von Armin Göhringer.
Der Kern der Kiwanis-Arbeit bleibt die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen. In 2025 wurden 16 Projekte mit insgesamt 24.487 € gefördert und auch für 2026 ist Ähnliches geplant. Hierfür sind zahlreiche Benefiz-Aktionen fest eingeplant: Vom Generationen-Minigolf-Cup über das Kinderfest in den Mühlen bis hin zu einem Charity-Konzert in der Alten Kirche Fautenbach. Ein besonderer Glanzpunkt wird der Galaabend zum 45-jährigen Bestehen des Clubs sein.
Mit dem Appell, weiterhin Verantwortung zu teilen und sichtbar Wirkung zu entfalten, läutete Kistenich das neue Kiwanis-Jahr ein. Der Club bleibt seiner Mission treu: „We build“ – wir bauen an einer besseren Zukunft für die nächste Generation.




























































